Wichtige Infos für die Branche
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13. August 2020
Sehr geehrter Herr Gruber

Der Bundesrat hat an seiner gestrigen Sitzung für unsere Branche relevante Beschlüsse gefasst. Beachten Sie dazu bitte diese Informationen:

Kurzarbeitsentschädigung

Die „COVID-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung“ wird verlängert, wobei ab 1. September 2020 nur noch folgende Bestimmungen gelten:
  • Das vereinfachte Verfahren für die Voranmeldung von Kurzarbeit sowie das summarische Verfahren für die Abrechnung der Kurzarbeitsentschädigung (KAE) werden bis 31. Dezember 2020 beibehalten. Somit gilt bis Ende Dezember 2020 zur Abwicklung der KAE einzig der sogenannte «Prozess KAE COVID-19» und es sind ausschliesslich die COVID-19-Formulare zu verwenden. 
  • Es dürfen ab 1. September 2020 nochmals während maximal vier Abrechnungsperioden mehr als 85% Ausfallstunden geltend gemacht werden.
  • Die Arbeitsstunden von Berufsbildnern, die sie auf Kosten von Kurzarbeitsausfallstunden leisten, weil sie Lernende betreuen, dürfen als Ausfallstunden angerechnet werden.
Beachten Sie, dass die Voranmeldung zur Weiterführung der Kurzarbeit erneuert werden muss und eine Voranmeldefrist von 10 Tagen gilt. Alle Bewilligungen, die vor dem 2. Juni 2020 erteilt wurden, enden am 31. August 2020. Aufgrund des vereinfachten Verfahrens sind vor allem die Angaben über den Personalbestand (inkl. Organigramm) zu aktualisieren. Es müssen demnach weder das schriftliche Einverständnis aller Mitarbeiter noch die Umsatzzahlen der letzten zwei Jahre eingereicht werden. Die Begründung, weshalb Kurzarbeit beantragt wird, kann kurz gehalten werden. Nutzen Sie unsere „Praktische Anleitung: In fünf Schritten zur Kurzarbeit“.

Wie bereits mitgeteilt, entfällt mit dem neuen Beschluss des Bundesrates ab 1. September 2020 leider die Mehrheit der ausserordentlichen Massnahmen (insb. Ausweitung der Anspruchsgruppen) und es erfolgt eine Rückkehr zum regulären System der Kurzarbeitsentschädigung. 

Grossanlässe ab Oktober 

Der Bundesrat hat entschieden, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Personen ab 1. Oktober 2020 wieder zu erlauben. Dabei gelten strenge Schutzmassnahmen und die Kantone müssen die Anlässe bewilligen. Dabei müssen die Kantone die epidemiologische Lage und ihre Kapazitäten für das Contact Tracing berücksichtigen.

Die Tatsache, dass Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden seit rund einem halben Jahr verboten sind, trifft die Veranstalter und ihre Zulieferer schwer. Etliche Gewerbebranchen – darunter auch unsere Branche – sind Teil dieses Netzwerks. Dass das Verbot von Grossveranstaltungen nun in absehbarer Zeit unter Einbezug wirksamer Schutzkonzepte gelockert wird, ist ein wichtiger Entscheid.

Viele Betriebe haben es in diesen Zeiten von Corona weiterhin sehr schwer und sind sogar in ihrer Existenz bedroht. Wir bleiben aktiv und setzen uns unverändert mit grosser Entschlossenheit für die Anliegen unserer Branche ein und halten Sie auf dem Laufenden.

Freundliche Grüsse

Casimir Platzer, Präsident                                 Daniel Borner, Direktor

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